SPD-Ortsverein Eggenfelden

Energiewende vor Ort – SPD Landtagsfraktion unterwegs im Rottal

Lokalpolitik

Bei einem Besuch auf dem Hof des SPD-Stadtrates und Energiewirtes Martin Roiner in Eggenfelden machten sich die Vertreter der bayerischen SPD Landtagsfraktion Bernhard Roos (Passau) und Achim Werner (Ingolstadt), der SPD Ortsvorsitzende Benjamin Lettl, sowie die Vertreter der Eggenfeldener SPD Stadtratsfraktion, Altbürgermeister Karl Riedler, 3. Bürgermeisterin Johanna Leipold und Fraktionssprecherin Renate Hebertinger ein Bild von der PV-Anlage von Martin Roiner und seiner Frau Martina.

Die Umsetzung der Energiewende basierend auf den Beschlüssen der rot-grünen Bundesregierung von 1998 ist nach Ansicht von Energiewirt Martin Roiner eine einzigartige Erfolgsstory. Die politische Weichenstellung, mittels gesetzlicher Grundlage und den verbundenen Marktanreizen die Energiewende praktisch umzusetzen, war eine richtige und zukunftsweisende Entscheidung.

Einen positiven "Nebeneffekt" hat die Entscheidung zur Installation einer PV-Dachanlage bei vielen renovierungsbedürftigen Dächern hervorgerufen, dass die vertraglich zugesicherte Einspeisevergütung so manche Investitionsentscheidung erleichtert hat und somit den Erhalt von Haus und Hof sicherstellte. Aufträge an mittelständische Handwerksbetriebe haben die Heimatwirtschaft im Niederbayern und im Rottal gestärkt.

„Nun ist aber an der Zeit, weitere Schritte zur Umsetzung der Energiewende einzuleiten“, argumentiert Roiner. Die wirtschaftliche Energiespeicherung und bürgernahe, kommunale Energieversorgung sind die wichtigsten aktuellen Themen.  Die dezentrale Speicherung von Strom zur Eigenstromnutzung ist aus der Sicht von Energiewirt Martin Roiner die Schlüsseltechnologie der Zukunft. „Je besser die Energiespeicherung beginnend bei jedem Haushalt umgesetzt wird, desto weniger wird das Stromnetz belastet und der damit verbundene kostenintensive Ausbau des Stromnetzes“, erläutert Roiner.


Energiewende vor Ort


Eine Riesenchance für den Landkreis seien Energiegenossenschaften zur Beschleunigung der Energiewende. „Bund und Freistaat haben schon jede Menge Zeit versäumt, nun muss die Beteiligung möglichst vieler Bürger an Projekten mit erneuerbaren Energien durch Steuermodelle erleichtert werden, Flaggschiffe können hierbei die Stadtwerke bilden, die auch die Kompetenz zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle haben,“ bekräftigte der Betreuungsabgeordnete Bernhard  Roos seine Zielsetzung, die Bürger vom Stromkonsumenten zum –produzenten zu machen.

Ortsvorsitzender Benjamin Lettl und MdL Achim Werner, der auch Vizepräsident des VDK Bayerns ist, unterhielten sich angeregt über die soziale Komponente von bezahlbarem, regionalen Strom, der ohne höhere Gewinnabsichten von Großkonzernen direkt an die Stromkunden weitergegeben werden kann.

Nach dem Rundgang und der Besichtigung der PV-Anlage stärkten sich alle Teilnehmer mit einer niederbayerischen Brotzeit.

(Zeitungsbericht: Passauer Neue Presse, Landkreisseite, 20.10.2012)

 

 
 

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