SPD-Ortsverein Eggenfelden

SPD beschließt soziale und ökologische Innovationen

Kommunalpolitik

Auf dem Bild sind zu sehen (von links): Florian Geier, stellv. Vorsitzende Cilly Saydl, Ortsvereinsvorsitzender Benjamin Lettl, SPD-Kreisvorsitzender Alfred Feldmeier, stellv. Vorsitzender Thomas Asböck, 3. Bürgermeisterin Johanna Leipold und Umweltreferent Martin Roiner.


Der SPD Ortsverein Eggenfelden hat seine Delegierten für die Aufstellung der Kreistagsliste und die Nominierung eines Landratskandidaten gewählt. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung erläuterte dabei SPD-Kreisvorsitzender Alfred Feldmeier die Eckpunkte für die bevorstehenden Kommunalwahlen und fungierte zugleich als Wahlleiter. Als mitgliederstärkster Ortsverein im Kreisverband entsendet die SPD Eggenfelden fünf Delegierte auf die Nominierungsversammlungen. Gewählt wurden: Thomas Asböck, Stadtrat Benjamin Lettl, Stadtrat Martin Roiner, Stadträtin Renate Hebertinger und Florian Geier.

Auch mit Ideen und Projekten für die Entwicklung der Stadt Eggenfelden hat sich die Mitgliederversammlung beschäftigt. Ortsvereinsvorsitzender Benjamin Lettl betonte eingangs, es treibe ihn um, dass nach einer aktuellen Umfrage lediglich zwei Prozent der Bevölkerung der SPD zutrauten, die richtigen Konzepte für die Zukunft zu haben. „Beliebigkeit und ‚Ja-Aber‘ tragen nicht zu einer Orientierung bei“, äußerte sich Lettl kritisch. Sein Ziel sei, dass die Bürger in Eggenfelden sehr deutlich erkennen können, wofür die SPD vor Ort stehe. Seit vielen Jahren arbeite man an wichtigen Themen, wie z.B. der Verkehrssicherheit. Den Prozess der Beschrankung der Bahnübergänge begleite man zusammen mit MdB Florian Pronold und Ex-MdL Bernhard Roos bereits seit über 10 Jahren. Die Beschrankung in Altenburg sei einer der Erfolge gewesen. In Gern wolle die SPD ebenfalls genau auf eine Verbesserung der Verkehrssituation achten.

Zwei von Lettl eingebrachte Anträge wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen. In Zukunft werde sich der Bedarf an Beratungs- und Betreuungsangeboten für Menschen jeglichen Alters kontinuierlich erhöhen. Zudem benötigten Vereine, Verbände, Sammelbewegungen und Kulturgruppen auch Orte der Zusammenkunft. Ein Konzept in Form eines „Mehrgenerationenhauses“ könnte diese Bedarfe abdecken und fördern. Zudem werden alternative Wohnformen für die unterschiedlichen Generationen vor Ort benötigt. Die Vorstandschaft wurde mit der Entwicklung eines Konzeptvorschlags für ein Mehrgenerationenhaus bzw. Mehrgenerationen-Wohnen beauftragt. Lettl kündigte einen Besuch des Mehrgenerationenhauses der Arbeiterwohlfahrt in Mühldorf am Inn an, bei dem sich Interessierte anschließen können. 3. Bürgermeisterin Johanna Leipold begrüßte diese Initiative ausdrücklich. „Eggenfelden ist die geeignete Stadt für so ein Projekt“, betonte sie.

Der zweite Antrag richtete sich an die SPD-Stadtratsfraktion: Sie solle einen Ratsantrag einbringen und bei der Verwaltung eine Machbarkeitsprüfung bzgl. einer Entwässerungsanlage für Klärschlamm, ggf. auch Industrieschlamm und Gülle in Auftrag geben. Durch die Entsorgung von Klärschlamm fallen bei der Stadt Eggenfelden und den umliegenden Kommunen zunehmend höhere Kosten an. Der Wasseranteil im Klärschlamm ließe sich mit einer Entwässerungsanlage erheblich reduzieren. Zudem könnte Industrieschlamm entwässert werden und lokale Unternehmen hätten dann ebenfalls geringere Kosten bei der Entsorgung ihrer Abfälle zu tragen. Umliegende landwirtschaftliche Betriebe könnten ggf. ihre Gülle entwässern. Aktuell werde in Bayern eine erhebliche Menge an Gülle durchs Land transportiert. Durch eine effiziente Auslastung der Kapazitäten und die Reduzierung der Kosten für die Stadt Eggenfelden und die umliegenden Kommunen könnte so ein positiver finanzieller und vor allem ökologischer Effekt entstehen. Umweltreferent Martin Roiner begrüßte diesen Antrag. Er halte die Umsetzung dieses Vorhabens für sinnvoll und notwendig.

Thomas Asböck,
27.07.2019,
stellv. Ortsvorsitzender / Öffentlichkeitsarbeit

 


Zeitungsbericht vom 31.07.2019 lesen:


 
 

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