SPD Eggenfelden hat Entwicklung der Stadt im Blick

Veröffentlicht am 01.02.2022 in Ortsverein

Die SPD will sich um eine Aufwertung des Sportzentrums kümmern

PRESSEMITTEILUNG

„Die SPD-Stadtratsfraktion hat den Haushaltsplan für das Jahr 2022 einstimmig mitgetragen. Wir wollen die notwendigen Investitionen wie den Straßenerhalt, den laufenden Betrieb unserer Einrichtungen und die Gestaltung der Projekte RegioLab und Grund- und Mittelschule vorantreiben“, erläutert SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Stadtrat Benjamin Lettl.
Aus Sicht der SPD laufe die Entwicklung des Großprojekts RegioLab in Gern grundsätzlich sehr zufriedenstellend. Lediglich die allgemeine Preissteigerung im Baugewerbe, die Verzögerungen durch die Pandemie und vereinzelte Schwierigkeiten mit unzuverlässigen Firmen trüben die positive Bilanz. Ein herzlicher Dank seitens der SPD-Stadtratsfraktion gehe an die externe Architektin Eva-Maria Hopper, die fachkundige Arbeit bei vollster Transparenz leiste.

Stadtrat Martin Roiner, Mitglied des Bauausschusses teilte mit, dass dem Bau der Außengastronomie des Oberwirts in Gern in Form eines Biergartens zugestimmt wurde. Dies sei eine weitere positive Entwicklung im Bereich der Neugestaltung des Dorfkerns der Gerner Hofmark. „Ich habe kein Verständnis, dass seitens des Stadtrates, namentlich vor allem durch Werner Schießl, negative Verlautbarungen in Richtung „BAUART GmbH - architektur und design“ geäußert wurden. Die Zusammenarbeit mit den Herren Buegger, Helm und Künzel war stets professionell und transparent. Es hat bereits Tradition, dass von Werner Schießl Projekte und Vorhaben in Gern mit Störfeuern umrahmt werden. Das halte ich nicht für eine konstruktive Stadtratsarbeit“, kritisiert Benjamin Lettl.

Sehr erfreut zeigtee sich die SPD Eggenfelden darüber, dass Radwege entlang der Bahn eventuell durch einen möglichen Förderzuschuss von bis zu 90% realisiert werden könnten. Dies würde eine deutliche Verbesserung der bestehenden Situation bedeuten. In Hinblick auf die neue Siedung in Rott am Wald werde diese Trasse noch bedeutender für den täglichen Radverkehr.

Weiterhin bedanke sich der SPD Ortsverein bei der Initiatorin des offenen Briefes, Leticia Moosmüller, an Martin Biber in Sachen Belebung der Innenstadt von Eggenfelden. Den Leserbrief des ehemaligen Bürgermeisters Wolfgang Grubwinkler wolle man allerdings nicht unkommentiert lassen. „Wolfgang Grubwinkler hat vergessen zu erwähnen, dass der Stadtrat über seinen Vorschlag der Verlegung der Bücherei ins Stadtzentrum gar nicht diskutieren konnte, weil die Mitglieder des Stadtrates das aus der Zeitung erfahren haben. Das sei legitim, aber ein Wahlkampf-Thema und keine Vorstellung des Bürgermeisters an den Stadtrat“, so Benjamin Lettl. Die gewährten 200.000€ an Zuschussmitteln sollten aus Sicht der SPD sinnvoll und inklusiv verwendet werden. Auf die richtige Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen komme es dabei an.

Stadträtin Johanna Leipold zeigt sich erfreut über den verbesserten Hochwasserschutz, der durch den Neubau des Wehres an der Prühmühle zukünftig gegeben sei. Aus der Bürgerschaft, besonders aus der Theodor-Fahrmeir-Straße, habe es immer wieder wichtige Anregungen und Warnungen diesbezüglich gegeben.

Positiv fassten die Eggenfeldener Sozialdemokraten die Tatsache auf, dass der neue SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schätzl aus Passau Mitglied des Ausschusses für Digitales ist. Besonders den ländlichen Raum habe der junge Abgeordnete, der auch den Landkreis Rottal-Inn betreut, im Blick. Gemeinsam mit der Stadt wolle man auch den Mobilfunkausbau in Eggenfelden voranbringen. Abseits von 5G sei die Situation im Osten der Stadt (Pfarrkirchner Straße, Gern, Zellhub) für Mobilfunkkunden von Vodafone und Telefónica, die immerhin gut zwei Drittel aller Mobilfunkkunden ausmachten, alles andere als zufriedenstellend. Vor allem bei der Gebäudedurchdringung lieferten die weit entfernten Masten im östlichen Bereich der Stadt nur noch eine schlechte oder gar keine Performance mehr. „Vielleicht wäre es schon geholfen, wenn man seitens der Stadt auf die Telekommunikationsanbieter zuginge und ggf. auch geeignete Standorte vorschlagen könnte“, so die Hoffnung von stellv. Ortsvereinsvorsitzenden Thomas Asböck.

Im kommenden Jahr werde die SPD Eggenfelden auch einen Vorschlag erarbeiten, wie das erheblich in die Jahre gekommene Sportzentrum umfangreich neu gestaltet werden könne. Hierfür würden in den kommenden Monaten noch einige Gespräche mit der Stadt, den Vereinen und der Bürgerschaft geführt. Neben einem Motorik-Park und einem Tiefseilgarten sollte ein Kleinkinder-Spielplatz errichtet werden. Außerdem sollten Fußball- und Basketball wieder auf funktionstüchtigen Spielfeldern möglich sein und gegebenenfalls der komplett unbenutzbare Volleyballplatz einem Beachvolleyballplatz weichen. Intakte Sitzmöglichkeiten und Abfallbehälter gehörten ebenso zur notwendigen Ausstattung des Sportzentrums.

Kein Verständnis habe SPD-Ortsvorsitzender Benjamin Lettl für das Verhalten des ÖDP-Kreisrats Sepp Rettenbeck, der bei den nicht angemeldeten Kundgebung, getarnt als Spaziergänge, mitmarschiert sei und seine Naivität damit zum Ausdruck brachte, dass er nicht in den sozialen Medien angemeldet sei. Der III. Weg werde durch den Bayerischen Verfassungsschutz eindeutig als rechtsextremistisch und demokratiegefährdend eingestuft. Diese Organisation rufe regelmäßig zur Teilnahme an der Veranstaltung in Eggenfelden auf. „Die Äußerungen meines Kreistagskollegen Sepp Rettenbeck muss ich entscheiden zurückweisen. Sei Schulterschluss mit Rechtsextremisten ist unerträglich. Seine berufliche Qualifikation als Religionslehrer sollte eigentlich ausreichend sein, um zu wissen, wie man sich angemessen über politische Gegebenheiten informiert. Da braucht es kein Social Media dazu“, so Lettl.

 

 
 

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