SPD-Bundestagskandidat Severin Eder Es war eine frostige Dezembernacht, als im Kanzleramt die Vorbereitungen für die alljährliche Weihnachtsfeier auf Hochtouren liefen. Olaf Scholz, der Kanzler der besonnenen Worte und ruhigen Art, saß in seinem Büro und formulierte seine Ansprache.
„Kurz, prägnant und nicht zu viel Humor“, murmelte er. Scholz war schließlich bekannt für seine trockene, fast meditative Art zu sprechen – perfekt, um selbst den glühweinseligen Markus Söder zum Schweigen zu bringen.
Die ersten Gäste trudelten ein, und Scholz machte sich auf den Weg in die Lobby, wo die Feier stattfand. Doch kaum war er angekommen, stürmte Robert Habeck auf ihn zu. In der einen Hand hielt er ein veganes Plätzchen, in der anderen eine Liste. „Olaf! Wir haben ein Problem!“
„Ein Problem?“ fragte Scholz, der sich innerlich auf das Schlimmste vorbereitete.
„Ja! Die Weihnachtsfeier ist ein CO₂-Albtraum. Die Lichterketten – alle mit Strom aus der Steckdose! Der Glühwein – konventionell, nicht bio! Und das Schlimmste: Markus hat eine Schneekanone organisiert!“ Scholz zog langsam die Augenbrauen hoch. „Eine Schneekanone?“
In diesem Moment betrat Markus Söder den Raum, fröhlich pfeifend und mit einer gewaltigen Nikolausmütze auf dem Kopf. „Ja, Olaf! Wenn wir schon keine weiße Weihnacht in Berlin haben, bringe ich halt das bayerische Winterwunderland mit! Nachhaltigkeit hin oder her, ein bisschen Spektakel braucht’s.“
Habeck hielt ihm energisch die Liste entgegen. „Markus, diese Schneekanone verbraucht so viel Energie wie ganz Eggenfelden!“
„Ach, Robert“, sagte Söder mit einem schelmischen Grinsen, „dann hol doch ein paar Windräder hierher, dann passt’s wieder. Du brauchst mal Glühwein. Aus Bayern natürlich.“
Bevor die Diskussion eskalieren konnte, flog plötzlich die Tür auf. Hubert Aiwanger stand da, einen selbstgebastelten „bayerischen Christbaum“ in der Hand – im Grunde ein Holzstock mit Kartoffeln, die wie Kugeln daran hingen. „Grüß Gott! Ich bring’ euch mal an gscheiden Baum. Ned so an Berliner Grampf!“
Söder verdrehte die Augen. „Hubert, das ist nicht mal ein Baum. Und wer hängt Kartoffeln an den Christbaum?“
„Regional und nachhaltig“, verteidigte sich Aiwanger, bevor Scholz ihm sanft, aber bestimmt die Tür wies. „Hubert, danke für deinen Beitrag. Vielleicht nächstes Jahr.“
Nach diesem Intermezzo beruhigte sich die Feier. Scholz nahm das Mikrofon in die Hand und begann seine Rede. Dieses Mal hatte er sich vorgenommen, die ernste Botschaft mit einem Schuss Humor zu versehen. „Liebe Kolleginnen und Kollegen, heute haben wir gesehen, dass Weihnachten auch im Kanzleramt ein Fest der Vielfalt ist. Nachhaltigkeitsdiskussionen mit Robert, Schneekanonen aus Bayern und Kartoffelbäume von Hubert – das zeigt, wie unterschiedlich unsere Ansätze sind.;
Doch in all den Unterschieden gibt es etwas, das uns eint: unsere Verantwortung für unser Land. Weihnachten ist eine Zeit, um innezuhalten und uns daran zu erinnern, dass nicht alle Menschen diese Zeit sorglos genießen können. Ob Mindestlohn, bezahlbare Mieten oder der Schutz von Arbeitsplätzen – unsere Aufgabe ist es, eine Gesellschaft zu schaffen, in der niemand zurückbleibt. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass das nächste Jahr ein besseres wird, für alle.“
Scholz hielt kurz inne, sah in die Runde und setzte mit einem schmunzelnden Seitenhieb an: „Und vielleicht schaffen wir es nächstes Jahr, einen Baum zu finden, der mehr wie ein Baum aussieht. Aber hey, Kartoffeln als Baumschmuck – das ist schon ziemlich originell, Hubert. Vielleicht setzt sich das ja in Bayern durch.““
Lachen und Applaus erfüllten den Raum. Doch Scholz wurde plötzlich ernster. „Am Ende erinnert uns Weihnachten daran, dass wir trotz aller Differenzen immer einen gemeinsamen Weg finden müssen – für die Menschen, die sich auf uns verlassen. Es gibt genug, was uns trennt, aber auch genug, was uns verbindet. Und das ist es, was zählt.“
Für einen Moment war es still, selbst Söder legte seine Nikolausmütze ab. Dann brach Applaus los. Habeck hob seinen Glühwein und rief: „Auf ein Weihnachten, das auch für die Zukunft taugt!“ Söder grinste. „Und auf Schneekanonen!“
Und irgendwo in Bayern fragte sich Aiwanger, warum niemand seinen Kartoffel-Christbaum wertgeschätzt hat. Vielleicht hätte er wenigstens eine Lichterkette anbringen sollen.
Autoren: Severin Eder, ChatGPT, 2024