SPD-Ortsverein Eggenfelden

Eine wahrhaft “heiße“ Stadtführung

Ortsverein

SPD-Ortsverein Eggenfelden mit Werner Nagel unterwegs im Stadtzentrum

Der SPD-Ortsverein Eggenfelden war mit der Resonanz auf die Stadtführung durch das Zentrum von Eggenfelden mit anschließender Kaffeepause im Kaffee Krapf mehr als zu frieden. Dem Angebot der Sozialdemokraten kamen trotz großer Hitze (34 Grad) zahlreiche Bürger und Mitglieder nach. Stellv. Ortsvorsitzender Thomas Asböck begrüßte die Teilnehmer in Abwesenheit von Benjamin Lettl (Trauerfall in der Familie), bedankte sich für das Kommen und führte aus, dass weitere Ortsteilbegehungen folgen werden.

Mit großem Sachverstand referierte der ehrenamtlich Stadtführer der Stadt Eggenfelden, Werner Nagel über die Geschichte und die einzelnen Sehenswürdigkeiten. Begonnen wurde mit dem Stadtradl-Brunnen (Rathausbrunnen) welcher eine satirische Darstellung über das Kräftemessen in der Politik darstellt. Weiter ging es zum Spital und Zum Marienbrunnen am Stadtplatz, wo die Darstellung der Stadtgeschichte sowie als Spiegelbild der Gesellschaft die Doppelgesichtigkeit, der Rufmord und die Geldgier.

Über die Jugendgasse erreichte man den  Saubrunnen, den sogenannten Sparkassenbrunnen mit der armen, reichen und faulen Sau als satirische Allegorie. Weiter ging es über die Bezirksamtsgasse zur Anna-Kapelle, welche südlich der Pfarrkirche vorgebaut wurde. Im Jahre 1982 wurde die Restaurierung der Kapelle angegangen. Dabei konnte bei Entfernung der Zwischendecke ein reicher Bilderschmuck der späten Gotik und des Frühbarock in zwei Schichten aufgedeckt werden, dessen Freilegung sich als sehr zeitraubend erwies. Von 1988 an findet die Oberkirche wieder als Gotteshaus Verwendung. Die Altarausstattung ist dem Eggenfeldener Josef Michael Neustifter übertragen, der im Übrigen auch der Gestalter der besichtigten Brunnen ist.

Einen großen Teil der Führung wurde in der Stadtpfarrkirche mit Turmbesteigung verbracht. Nur zwei Daten informieren über den Baufortgang: Das Gotteshaus, an dem vermutlich seit 1410 gearbeitet wurde erhielt 1444 die Weihe; Die Pfarrkirche ist ein einheitlich errichtete Staffelhalle des 15. Jahrhunderts im Stil der späten Gotik. Baubeginn war vermutlich kurz nach 1400. Als Baumeister wird Stephan Krumenauer vermutet.

Die Initiative ging aber sicher von den Bürgern Eggenfeldens aus; als ein großes bürgerliches Gemeinschaftswerk kündet noch heute der imposante Bau von Wohlhabenheit und Selbstbewußtheit der Ortsbewohner. Dazu zählen u.a. die Gruppe "Maria Krönung", die um 1480 entstand und dem Künstler Heinrich Helmschrot (Landshut) zugeschrieben wird, sowie die Gruppe "Christus und die zwölf Apostel", das um 1525 von Mathäus Kriniß (Mühldorf) geschaffen wurde.

Der 77 Meter hohe Turm wurde erst 1519 fertiggestellt. Er war bis 1879 mit einem Brandwächter besetzt. Beim Aufstieg im Turm wurde durfte auch ein Blick in den Orgelraum mit der dreimanualige Orgel mit 45 Registern besichtigt sowie wie ein Blick in den Dachstuhl geworfen. Belohnt wurde die Teilnehmer für den Aufstieg mit einem herrlichen Blick über Eggenfelden.

Den Abschluss bildete der Fischbrunnenplatz mit dem Grabmeier-Tor, welches das einzige erhaltene von drei Toren der ehemaligen, 1345/65 errichteten, fast kreisförmigen Marktbefestigung ist. Fehlen durfte auch nicht der 2008 errichtete „Hundling“. Die Skulptur stellt einen kleinen bunten Hund dar, der einem großen Hund einen Fisch vor der Nase wegschnappt.

In gemütlicher Runde wurde im Kaffee Krapf noch weiter diskutiert.


Pressebericht im Rottaler Anzeiger vom 09.08.2013:


weitere Bilder hier in der Fotoshow oder im flickr-Album:


 
 

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