Kommunalpolitik als Herzensangelegenheit

Veröffentlicht am 27.01.2020 in Wahlen
Zwei Männer wollen an die Spitze: Benjamin Lettl (rechts) möchte Eggenfeldener Bürgermeister werden, Alfred Feldmeier strebt den Landratsposten an. − Foto: hl


Wahlkampfauftakt der SPD: Bürgermeisterkandidat Benjamin Lettl stellt sich, sein Team und ein umfangreiches Programm vor

Eggenfelden. Es gab eine Zeit, in der es in Eggenfelden der „Normal-Zustand“ war, dass an der Stadtspitze ein Bürgermeister aus den Reihen der SPD steht: Viele Jahre über war das Hans Kreck, ihm folgte Karl Riedler. Einst konnte sich die SPD in Eggenfelden sogar die Mehrheit im Stadtrat sichern. Diese „goldenen Zeiten“ sind mittlerweile längst Geschichte, doch Benjamin Lettl als Bürgermeisterkandidat der SPD möchte zumindest mit viel Energie versuchen, der SPD wieder zur alten Bedeutung zu verhelfen und selbst auch den Sessel des Bürgermeisters zu erobern. Daran ließ er beim Wahlkampfauftakt im „Tasty Gorilla“ keinen Zweifel aufkommen.

(Ein Bericht des Rottaler Anzeiger vom 27.01.2020)

„Politik bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – wir sind dazu bereit“, stellte Benjamin Lettl, der auch Ortsvorsitzender der SPD ist, unmissverständlich klar zu Beginn seines ausführlichen Referats. Dazu müsse man vor allem auch über Wahlperioden hinausdenken, so Lettl. Deshalb habe die SPD auch das Motto „Eggenfelden 2020 bis 2030 – nachhaltig-solidarisch“ gewählt.

Schnell wurde deutlich, dass Benjamin Lettl Politik nicht nur als Aufgabe, sondern durchaus auch als „Herzensangelegenheit“ sieht. Er werde, so Lettl, als Bürgermeister wieder Sorge dafür tragen, dass es mehr bezahlbaren Wohnraum gibt, dafür sei auch eine Innenstadtverdichtung wichtig.

Jugendliche, Senioren und Neubürger sollen besser ins Stadtgeschehen eingebunden werden, Eggenfelden soll als Bildungsstandort und ebenso als Kulturstandort weiter ausgebaut werden. Doch vor allem muss nach Überzeugung des SPD-Bürgermeisterkandidaten die Stadt auf einen guten Weg in die Zukunft geführt werden: „Wir müssen zeigen und unter Beweis stellen, dass unsere Stadt im 21. Jahrhundert angekommen ist“, betonte Lettl, der auch die verbreitete Kritik am RegioLab in Gern nicht teilen will. Aber hier müsse dann auch weitergedacht werden, beispielsweise als Standort für Forschung auch in Bereichen wie „E-Sports“ oder „Gaming“.

Die Entwicklung in Gern war für Lettl aber auch in anderen Bereichen ein Thema: es müssten jetzt zwar den Worten und Plänen auch Taten folgen, aber vor allem müssten die Bedenken und auch die Ideen der Bürgerinnen und Bürger mit berücksichtigt werden. Für Eggenfelden fordert der Bürgermeisterkandidat ein umfassendes Verkehrskonzept, dafür werde er sich stark machen. „Radfahrer beispielsweise leben in dieser Stadt teilweise sehr gefährlich“, so Lettl. Mit guten Ideen ließen sich aber Auto und Fahrrad gut „unter einen Hut“ bringen, es müsse dafür aber auch der politische Wille vorhanden sein – und den werde er einbringen als Bürgermeister.

Ein weiterer Punkt, den Lettl als bedeutsam bezeichnete, ist die Etablierung eines Wirtschaftsforums, in dessen Rahmen Unternehmen, Freiberufler und andere Wirtschaftsakteure ins Gespräch kommen. Von dieser Netzwerkarbeit würden auch Arbeitsplätze in der Stadt profitieren. Beim Ausbau des Kulturstandorts Eggenfelden will Benjamin Lettl für Aufwertung sorgen: Kultur für alle Generationen und mit großer Vielfalt – hier soll sich auch die Stadt ganz direkt engagieren, vielleicht sogar mit einem eigenen Stadtmuseum.

Weitere Forderungen und Wünsche der SPD und ihres Bürgermeisterkandidaten sind eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei wichtigen Entscheidungen, die grundsätzliche Förderung der Jugendarbeit der Vereine und die Umsetzung wichtiger Ziele im Bereich Natur- und Umweltschutz, wozu auch der verstärkte Ausbau regionaler erneuerbarer Energien gehöre.
Benjamin Lettl bekam viel Applaus für seine Ausführungen, die er mit „Herzblut“ vortrug und die er mit einer deutlichen Ansage beschloss: „Eggenfelden soll sich zu einer innovativen, nachhaltigen und sozialen Bildungs- und Kulturstadt entwickeln. Dafür stehe ich und dafür steht die SPD in Eggenfelden.“ - hl

Lesen Sie hier den Bericht des Rottaler Anzeiger vom 27.01.2020:
"Kommunalpolitik als Herzensangelegenheit"
 
 

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