(c) Theater an der Rott PRESSEMITTEILUNG, 10.09.2024
Mit einstimmigem Beschluss haben sich die Mitglieder des SPD Ortsvereins Eggenfelden für den Erhalt des Theaters an der Rott in seiner bisherigen Form ausgesprochen.
Der Beschluss im Wortlaut:
„Der SPD Ortsverein Eggenfelden spricht sich für eine Sanierung des Theaters an der Rott in der Trägerschaft des Landkreises Rottal-Inn in seiner derzeitigen Form aus. Wir fordern die politischen Mandatsträger und die entsprechenden Gremien dazu auf, sich für die Durchführung der Generalsanierung und die Vergabe von entsprechenden Fördermitteln einzusetzen. Öffentliche Schuldzuweisungen sind ebenso wie haltlose Versprechungen nicht zielführend. Wir fordern alle demokratischen Parteien auf sich gemeinsam für den Erhalt des Theaters an der Rott einzusetzen.
Eine Abgrenzung zu undemokratischen Parteien ist aus unserer Sicht dringend erforderlich. Die AfD-Fraktion hat ohnehin in seiner Haushaltsrede die Kostenstelle zum Betrieb des Theaters in Frage gestellt und somit das ‚Aus‘ des Theaters priorisiert.“
Der Initiator der Resolution, Peter Kastenhuber, erläutert hierzu: „Herr Meisenberger schreibt in seinem Zeitungskommentar: ‚Nichts ist gottgegeben in der Politik. Was wichtig ist und was verzichtbar, das entscheiden die Menschen.‘ Aber dazu müssen die Menschen auch wirklich aufstehen und sich zu Wort melden. Erfreulich, dass viele es schon tun. Es sind viel, aber vielleicht noch nicht viel genug. Um den ‚Supergau‘ und gleichzeitig den größten Schildbürgerstreich zu verhindern, den der Landkreis Rottal-Inn im Begriff ist, sich zu leisten, d.h. gegen eine mögliche Stilllegung, müssen sich auch alle politischen Parteien zu Wort melden, die den Wert von Kultur in der Gesellschaft erkennen.
Es kann und darf nicht sein, dass wir nicht schaffen dieses Haus zu erhalten, wegen einer überschaubar notwendigen Ertüchtigung des Brandschutzes (deren Umfang vielleicht auch nochmal einer fachlichen Überprüfung bedürfte) und trotz einiger überfälligen Sanierungsarbeiten.
Unser Landkreis ist im Besitz eines Theaters, dessen sachliche und ideelle Werte für die Menschen im Landkreis unschätzbar sind. Auch deshalb ist im Sinne der Nachhaltigkeit geboten, Vorhandenes und Wertvolles zu schützen und zu erhalten.
Ich würde mich freuen, wenn sich auch meine Partei, der ich seit über 40 Jahren angehöre, für den Erhalt der Kultur in unserer Demokratie einsetzen und deshalb die Initiativen zum Erhalt unseres Theaters unterstützen würde.“
SPD-Vorsitzender Benjamin Lettl betonte bei der Versammlung, dass er den Erhalt des Theaters als eine generationenübergreifende politische Aufgabe erachte, weswegen er sich zusammen mit Peter Kastenhuber zu der Erarbeitung der Resolution entschieden habe. SPD-Kreisrätin Renate Hebertinger betonte, dass die SPD im Kreistag nicht nur die laufenden Zuschüsse an das Theater stets mitgetragen habe sondern auch einstimmig für die Generalsanierung gestimmt habe.
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Lesen Sie hier den Bericht des Rottaler Anzeiger vom 14.09.2024:
"Gemeinsam für das Theater an der Rott" |